• WOHNSTRASSENLEBEN

RÜCKBLICK AUF BISHERIGE WOHNSTRASSENLEBEN:
Lass dich inspirieren und mache deine eigenen #wohnstrassenleben!

Unsere Erfahrungen haben gezeigt: Das alles ist auf der Wohnstraße erlaubt:

Test 1: WOHNSTRASSENLEBEN AUF DER ZINCKGASSE
1150 Wien, Fr / 27. April

Fotos: © Ákos Burg

Auf der Zinckgasse im 15. Wiener Gemeindebezirk, einer selten genutzten Wohnstraße, richtete das Kollektiv Raumstation eine „Wohnung“ ein – wir zeichneten Zimmer und einen Garten am Asphalt ein, stellten Möbel auf und suchten MitbewohnerInnen. Im öffentlichen Wohnzimmer von allen gab es natürlich auch Kaffee und Kuchen.  Im Wohnstraßen-Garten testete geht-doch.wien Spiele. Erstes Fazit: Ein Renner könnten 50-Sekunden-Spiele werden, die man kurz für ein einfahrendes Auto unterbrechen kann.

Der erste WIEN LEBT WOHNSTRASSENLEBEN-Test auf der Zinckgasse im 15. Bezirk zeigte: Das Konzept Wohnstraße wurde rasch verstanden und dieser öffentliche Spielraum schnell und gern erobert. Selbst Autofahrer reagierten neugierig auf das Geschehen und hielten sich an die erlaubte Schrittgeschwindigkeit.

 

Test 2: WOHNSTRASSENLEBEN AUF DER GAULLACHERGASSE
1160 Wien, Fr / 25. Mai

Fotos: © Heidi Pein

Die Wohnstraße Gaullachergasse zwischen Kirchstetterngasse und Haberlgasse, 1160 Wien, ist relativ schmal. Wir banden daher bei den Spielen und mit unserem „Kaffeezelt“ den Gehsteig mit ein. Das Kollektiv Raumstation lud zum gemeinsamen Möbel-Bauen: Vier Vollholzplatten, ein paar Schrauben, ein Akkubohrer und fertig ist der „Berliner Hocker“ um knapp über 10 Euro. Es ist Kinderbank, Hocker und Tischchen – und ein leichtes, mobiles Möbelstück für die Wohnstraße.

Wie schon beim letzten Mal haben wir im Gespräch mit AnrainerInnen festgestellt, dass sie die Wohnstraße nicht als solche nutzen. Auch den meisten AutofahrerInnen war nicht bewusst, dass sie hier nur zu- und abfahren, nicht aber durchfahren dürfen.

 

Test 3: WOHNSTRASSENLEBEN AUF DER ALBERICHGASSE/MARKGRAF RÜDIGER-STRASSE

1150 WIEN, FR / 29. Juni

Fotos: © Heidi Pein

Das letzte WOHNSTRASSENLEBEN vor den Ferien stand unter dem Motto „Urlaub auf der Wohnstraße“. geht-doch.wien errichtete dafür mit Unterstützung des Kollektiv Raumstation mobile Ferienparadiese. AnrainerInnen und BesucherInnen konnten fischen und zwischen Autoheckwellen surfen, einen Berg erklimmen und orientalischen Kaffee am Bazarhocker genießen. Selbst eine Reise ins Weltall war möglich.

Einige schauten neugierig aus dem Fenster und verfolgten das Treiben auf ihrer Wohnstraße. Andere machten mit uns Urlaub auf der Wohnstraße; sie tranken in unserem „Bazar“ einen Kaffee oder versuchten sich beim Fischen. Selbst die Polizei schaute vorbei – um uns viel Glück zu wünschen.

 

Test 4: WOHNSTRASSEN-TAFELN AUF DER LANGMAISGASSE

1150 WIEN, DO / 19. Juli

Fotos: © Heidi Pein

Inspiriert vom permanent breakfast haben wir uns zum Frühstücken auf der Wohnstraße getroffen: Tische und Bänke im Grätzl ausgeborgt, Tischdecke und unser mitgebrachtes Frühstück drauf und schon konnten wir es uns gemütlich machen. Zu unserer Runde an FreundInnen gesellten sich auch einige AnrainerInnen – das hat uns besonders gefreut.

WOHNSTRASSEN-TAFELN ist ganz einfach: FreundInnen einladen, Frühstück / Mittagessen / Nachmittagskaffee / Abendessen organisieren, Tisch und Sessel dazu (Initiativen im Grätzl helfen euch sicher gerne weiter). Das war’s. Am besten ihr macht euch gleich aus, wer zum nächsten WOHNSTRASSEN-TAFELN lädt. Es würde uns freuen, wenn wir zukünftig viele gedeckte Tische in Wohnstraßen zu sehen bekommen.

Eine kurze Anleitung findet ihr hier. Ein Praxistipp noch: Wir haben Kaffee und weiche Eier in einem nahegelegenen Cafe gekauft. Und eine Bitte zum Schluss: Schickt uns doch ein schönes Foto von euch und eurer Tafel, damit wir es auf unserer Website veröffentlichen können.

Übrigens: Die Polizei (Bild links) begegnete uns erneut freundlich. Alles im grünen Bereich – keine Anmeldung erforderlich :-).

 

Hier geht’s zum Projekt WIEN LEBT … AUF DER WOHNSTRASSE!