• A g’mischter Satz | „Zu Gast – Theater im Bahnhof“

    11. November 2017 20:00 bis 22:30

WIEN LEBT 2017 | „Zu Gast – Theater im Bahnhof“
Special zum Motto „A g’mischter Satz“

Theater im Bahnhof, brut und space and place präsentieren:
ZU GAST – Ein Talkshowkonzentrat mit Pia Hierzegger & Gästen
am Samstag 11. November 2017, 20 Uhr, Theater Nestroyhof Hamakon

Die herzliche, aber gnadenlose Interviewerin Pia Hierzegger vom Grazer Theater im Bahnhof, fühlt den Gästen nacheinander in intimen Zwiegesprächen zum WIEN LEBT-Motto „A g’mischter Satz“ auf den Zahn. Die nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Fragen können von der aktuellen politischen Situation bis hin zu persönlichen Themen reichen. Dabei geht es nicht darum, zu erklären, aufzudecken oder bloßzustellen. Vielmehr sollen die ZuschauerInnen einen Einblick in die Welt der Gäste und in die Mentalität des Landes bekommen. Und bisweilen muss doch auch einmal unangenehm nachgebohrt werden … Jeden Abend entfaltet das Theater im Bahnhof so einen Reigen höchst unterschiedlicher Einblicke, Sichtweisen und Standpunkte.

Und diesen Herrschaften wird Pia Hierzegger ordentlich auf den Zahn fühlen:

Dr. Alexandra Gruber | Geschäftsführerin der NGO/NPO Wiener Tafel
Nach mehreren Stationen in internationalen Konzernen ist die studierte Pharmazeutin Alexandra Gruber seit 2015 Geschäftsführerin der Wiener Tafel. Seit vielen Jahren engagiert sie sich im sozialen Bereich – dies ist sie unter anderem Mitglied des Wiener Armutsnetzwerks WAN, AAL Austria, HUB Vienna. Sie verantwortete des Weiteren als Projektleiterin die Einführung des Ashoka Projektes „discovering hands“ in Österreich und war von 2013 bis 2015 Mitglied des Sozialpolitischen Gremiums der Wiener Tafel. Bereits ab 2011 engagierte sich Alexandra Gruber freiwillig und ehrenamtlich bei der Wiener Tafel.  Ihre Fähigkeiten und Stärken sind: Menschen zu inspirieren, die Führung von Mitarbeitern, Unternehmergeist, strategisches und analytisches Denken sowie Networking und Fundraising. Allen ihren Projekten steht sie mit großer Leidenschaft gegenüber. In ihrer Freizeit widmet sie sich dem Schreiben von Büchern und Skripten und tobt sich regelmäßig bei sportlichen Aktivitäten (Laufen, Radfahren und Fitnesstraining) aus.

Stephan Tabery | Wein- und Wienkenner, Tausendsassa
Stephan Tabery kam 1971 in Wien zur Welt und ist somit ein Wiener durch und durch. Oder wie Mundl Sackbauer halt ein echter Wiener. Die Selbstständigkeit seiner Eltern prägte ihn und nach einer über zehnjährigen Karriere bei Austrian Airlines wechselte auch Stephan in die Selbstständigkeit. Er machte sich mit einem kleinem Coffeeshop (That is a Serendipity) in Wien-Döbling selbstständig. Nach zwei Jahren (2014) gab er diese Tätigkeit auf und entwickelte das vegane Bistro deli bluem in der Josefstadt mit. Nach einer Station in einer Weinfachhandlung ist er nun beim Meinl am Graben als Weinfachverkäufer tätig. Nebenbei hat er private Projekte laufen. So zum Beispiel den „The French Wineclub“ – ein Pop-Up-Heuriger sowie das Pop-Up-Dinner „Was der Boden hergibt“. Seit 2014 ist Tabery auch als Mülltaucher unterwegs und „rettet“ Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeit bereits abgelaufen ist. Er zaubert daraus Chutneys, Sugos bzw. teilt und tauscht diese mit Freunden, Nachbarn und Co. Er ist Vater eines Sohnes und engagiert sich in der eltern-organisierten Schule, das „Kirschbaumhaus“ in Wien-Währing.

Natalie Deewan | Gründerin, umtriebige Initiatorin in den Wiener Grätzeln und rundherum, Schrift-hin-und-her-Stellerin
Natalie Deewan kam 1978 in Wien zur Welt. Sie begeistert sich für Wirtschaft und Literatur; 2005 gründet sie mit Afzaal Deewan das pakistanische Curry-Lokal „Der Wiener Deewan“. Ab 2013 wird sie mit diversen Kunst- und Kulturprojekten sehr aktiv, die z. B. sprachliche Lösungen, Reprogrammatik und Derivate beinhalten.
So unter anderem auch 2016 mit ihrem Projekt „Pixendorf ist ausbuchstabiert. Gemischter Satz“. Ein Projekt bei welchem sie „alten“ Buchstaben neues Leben schenkt. Mehr als 200 alten Reklamebuchstaben gab sie im Zuge dieses Vorhabens neue Bedeutungen. Die ausgedienten Lettern werden neu kombiniert und auf Wänden, Fassaden und Gebäuden montiert. Bestenfalls entstehen bei den Neukombinationen Palindrome.

Wann & Wo?
Samstag, 11. November 2017, 20 Uhr
hosted by brut im Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1, Wien-Leopoldstadt

Karten für die Veranstaltung sind im brut-Onlineshop des Theaters erhältlich:
16 Euro regulär, 12 Euro ermäßigt, 8 Euro mit brut-karte. Auch Kartenhinhaber von „Hunger auf Kunst und Kultur“ können teilnehmen.

Foto (c) Rania Moslam (Bildquelle)

 

Eine Koproduktion von Theater im Bahnhof und brut Wien. Die Novemberausgabe von ZU GAST wird in Kooperation mit WIEN LEBT 2017 und space and place präsentiert. Mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Graz, der Kulturabteilung der Steiermärkischen Landesregierung und des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (Zu Gast – Theater im Bahnhof) sowie dem Verein Stadtimpuls und Wien Kultur (Fördergeber der Projektreihe WIEN LEBT).